Shuttelsituation
- 18.07.2011 | 16:02:38
Harti
- Leute Leute Leute,
was habt ihr euch dieses jahr mit der shuttelsituation gedacht...das war mehr als ein riesengroßer planungsfehler...
wie kann es sein, dass die Nutzer des vorderen Campingplatzes (Straßennähe) nicht mehr ab dem autohaus geshuttelt (wie in den letzten jahren immer so üblich) werden, sondern erst bis zum busbahnhof hinter dem zeltplatz laufen müssen...dazu kommt noch, dass alle camper ihr gepäck und sonstiges über den zeltplatz tragen müssen, was gestern abend im regen eine wahre wonne für alle beteiligten war...
aber was ich am schlimmsten an der ganzen sache finde, dass die ach so wichtigen vip´s die ihre karte von irgendeinem coca-cola vertreter geerbt haben und eh nichts für das festival tun schön und bequem vom autohaus geshuttelt werden, während die festivalgäste oder in der situation als der normale pöbel bezeichnete besucher erst ca. 15 min fußmarsch in kauf nehmen muss...und dann fahren die busse mit 2 wichtigen vip´s??? wie geht denn sowas?? ein bus mit nem pressfassungsvolumen von 80 leuten fährt wegen 2 vip´s zum festivalgelände und leer wieder zurück??? geht gar nicht...das hat auch nichts mit melt goes green oder irgendwelchen ökologischen besonderheiten zu tun sondern ist einfach nur verschwendung von ressourcen...mit dieser aktion habt ihr euch in meinen augen viel kaputt gemacht, vorallem weil es die jahre davor immer anders gelöst war....
fazit: planung 6, der kopf der das verbockt hat muss rollen, keine frage...viele 1.meltbesucher werden im nächsten jahr das festival sicher meiden weil sie keine lust auf km-lange fußmärsche haben...melt goes green mit leer fahrenden shuttels obwohl die hölle an den haltestellen los ist --> never...geht gar nicht...
der rest allerdings war eine runde sache, hat echt mega spas gemacht das nun doch schon 7 mal in folge angeMELT!et gewesen zu sein...tolle bands...tolle stimmung...tolle menschen und wie immer eine einzigartige kulisse...topp nummer jungs...nur das mit den bussen hat echt genervt...teilweise 13 h auf dem festivalgelände gefeiert und dann noch ca. 25 min fußmarsch (gestern im strömenden regen...GEHT GAR NICHT..sowas verbaut die ganze stimmung die man während des besuches auf dem gelände aufbaut...
- 18.07.2011 | 16:31:51
herrbeyer
- Ach, Pussy. Klar ists anstrengend zu laufen, ist mir aber fast schon lieber als den Stress beim einsteigen mit zu nehmen. Ich wohnte am Zeltplatz an der Straße, hinterstes Eck. Einen längeren Weg konnte es fast nicht geben. Wenn alle freiwillig laufen würden, gäbe es gar keine Busfahrten mehr und das wäre mal richtig green....
- 18.07.2011 | 17:30:08
vinz
- Mir kamen die Shuttles teilweise wie unnötiger Luxus vor. Vom Busbahnhof zum Festivalgelände konnte man locker in 15 Minuten kommen und wenn einmal dort war, waren die Wege zwischen den Bühnen kaum der Rede wert.
Oder gab es Leute, die mehrmals pro Tag zwischen Campingplatz und Festivalgelände hin und her mussten?
- 18.07.2011 | 17:55:59
Amonima
- Schafft die Shuttles einfach komplett ab.
Keine Disskussion mehr, Umweltfreundlicher und ein bestimmt grosser Kostenfaktor fällt weg.
Zumindest mal für 'nen Jahr und die Leute werden merken was Sie dran haben.
Und bevor ich jetzt angemacht werde, ich musste jeden Tag vom Parkplatz bis zum Gelände und zurück, da ich Zelt gegen Hotel tauschte.
- 18.07.2011 | 18:14:56
Marii
- Die shuttelsituation war echt scheiße, mir tun immer noch die Füße weh. Viele Leute waren entäuscht und überlegen ob sie nächstes Jahr wieder kommen. Bitte Shuttel wieder von unten abfahren lassen.
- 18.07.2011 | 18:15:38
herrbeyer
- @vinz und Amonia: sach ich doch. Die meisten sehen die Shuttles als gebuchte Leistung an. Meiner Meinung nach ist das eher ein Bonbon an Service, der sich vorallem an die Alten (+40), Kranken (Raucherbein) und vorallem fetten (Konditionelles Aus nach 100m Wegstrecke) Mitmenschen richten sollte....
- 18.07.2011 | 19:20:15
Zirkusboxer
- mal abgesehen davon, dass man von dem autohaus ungefähr in 4 minuten zur neuen haltestelle gelaufen ist und auch ohne probleme den kompletten weg laufen kann - ich hab das gesamte festival keinen bus genutzt! - muss man wegen DIESER sache nun wirklich nicht son fass aufmachen.
gerade die organisation war auch dieses jahr echt gelungen - da gabs echt nix zu motzen.
danke für das schöne festival!
- 18.07.2011 | 19:49:28
fn1107
- Ich wäre bereit 5-10 EUR mehr für das Ticket auszugeben, wenn der Bustransfer reibungslos und ohne lange Wartezeiten funktionieren würde, d.h. mehr Busse und vor allem durchgängige Fahrten bis zur Haltestelle am Parkplatz. Vom Zeltplatz an der Straße bis zum Gelände braucht man bei schnellem Schritt immerhin 30 min.
Und wie kann es passieren, dass zwei Busse gleichzeitig am Busbahnhof mehrere Minuten leer am Rand warten und die Menschentraube an der Haltestelle in der Zwischenzeit im Regen stehen lassen? Da sollte zumindest die Organisation nochmal überarbeitet werden. Zu den Stoßzeiten sollte zumindest immer ein Bus an der Haltestelle stehen und der nächste dahinter schon bereit stehen. So stell ich mir einen reibungslosen Ablauf vor. Und das sollte eigentlich auch finanzierbar sein.
- 18.07.2011 | 20:06:27
herrbeyer
- Wenn du so mit dem Geld kleckerst dann nimm doch ein Taxi! Eine Freundin von mir wurde für 1€ p.P. vom Autohaus zum Festival gefahren (Großraum, mit anderen Leuten).
Wenn das mal nichts ist. Und jetzt hör mal auf zu meckern, bei so nem großen Ding ist das doch echt Erbsenzählerei. Das Festival war stark(!), Bus hin oder her. Von meiner Seite gibts auch nix zu meckern. Aber vielleicht steckt dir einfach noch bisschen zu viel Stuttgart21 in den Synapsen, also hol dirn n Bier und genieß....
- 18.07.2011 | 20:56:07
Zirkusboxer
- mal abgesehen davon: von deinen großzügigen siebenfuffzich fährt so ein bus vielleicht ein mal hin und wieder zurück.
und wenn für alle der preis dafür so erhöht würde, sind die nächsten beschwerdethreads ja nur eine frage der zeit.
aber manchen leuten kann mans halt eh nicht rechtmachen. is halt auch schon ne derbe zumutung, mal 20 minuten irgendwohinzulaufen ;-)
ich hab echt schon schlecht organisierte festivals erlebt - das melt 2011 zählt definitiv nicht dazu!!
- 18.07.2011 | 21:36:19
plastix
- Ich kann das gemeckere der Leute auch nicht verstehen. 3 Tage tanzen funktioniert super aber mal 20min die Beine vorwärts zu bewegen, irgendwie nicht.
Bin von Freitag bis Samstag Abend die komplette Strecke bis zum Zeltplatz an der Hauptstraße bestimmt 6x hin und zurück gelaufen. So blöd es klingt, das hat Spass gemacht. Die Strecke am Wasser ist doch ein schöner Weg und ausserdem hat man jedesmal nette Leute getroffen oder erlebt, zB am Samstag die Spontanparty am Wegerand mit kleinem Soundsystem - sowas haben die Busfahrer nicht erlebt. Ausserdem wäre ich auch wenn der Bus von unten regelmässig gefahren wäre, nicht eingestiegen. So zusammengepresst wie die oben angekommen sind, taten sie mir schon leid.
Ab Sonntag habe ich dann auch ab und an den Taxi Service genutzt. Da wir immer mindestens 4 Leute waren, tut sowas echt nicht weh.
Es gibt auch andere Festival mit langen Fußwegen wie zB SMS, da gibt es alleine schon wegen der Beschaffenheit des Geländes keine Transfermöglichkeit.
Nächstes Jahr wirds bestimmt anders geregelt und dann findet sich ein anderes Thema worüber genörgelt wird. Irgendwas ist doch immer.
Der Weg ist das Ziel ;-)
In diesem Sinne, bis zur nächsten Melt!
- 18.07.2011 | 22:08:03
Alete
- Also ich hatte nicht ein einziges Mal ein Problem mit dem Shuttle. Gut, Samstagnacht halt mal viertel Stunde angestanden, aber das ist doch normal bei so vielen Menschen.
Ansonsten kam doch immer ein Bus. Ich musste nicht laufen und fand alles gut organisiert!?
- 18.07.2011 | 22:21:30
schnupping
- zu der shuttlesituation möchte ich nicht all zu viel sagen. Wir hatten nen realtiv weiten Weg zum Gelände. Haben es daher vermieden den Weg mehrmals am Tag bzw Abend zu gehen.
Natürlich gebe ich den einen oder anderen auch Recht, doch ich finde das es wirklich gewährleistet sein müsste das jeder (egal von welchen Campingplatz) einen leichten und schnellen Weg zum Gelände haben sollte. Ich denke wir haben alle das "Gleiche" gezahlt und da sollte es einfach gerecht sein.
Gerade der Rückweg war dann schon etwas nervig, weil man den Weg noch vor sich hatte.
Aber trotzdem danke an die lieben Busfahrer...
- 18.07.2011 | 22:29:39
crystal fighter
- Also wir waren gut ne dreiviertel stunde unterwegs, ob mit oder ohne bus! find ich persönlich ganz schön anstrengend! und ja, was war denn da los mit den bussen???? das war ja unmöglich! letztes jahr hat das doch gut geklappt mit den vorgefertigten wegen durch zäune abgetrennt! zum mindest besser als das gequetsche diesmal! und dann wird man noch von den securities beschuldigt, dass wir leute selber schuld sind am drama von der love parade! BULLSHIT! bei so na mescnhenmasse kann man das ga nich kontrollieren, ob man da jetz drückt oder nich. wenn es keine ordentliche organisation gibt! das hat man doch ganz hinten ga nich im gefühl!
- 18.07.2011 | 23:17:06
Fibrile
- Mensch, Kinder. Jetzt seid doch mal ruhig, mit eurem Shuttlescheiß. Und überlegt mal kurz: Es gibt auf diesem Gelände genau 1 Straße. Auf dieser Straße soll Bier, Cola, Essen, Musiker, DJs, Equipment usw. transportiert werden.
Und dann wollt ihr auch noch eine durchgehende Busschlange haben, oder? So ein Quatsch. Der Kopf des Verantwortlichen wird bestimmt auch nicht rollen, ist nämlich der Chef S. Lehmkuhl persönlich. Auf einer öffentlichen Pressekonferenz am Freitag hat er das Thema auch angesprochen.
Es gäbe nur zwei Möglichkeiten: So wie bisher oder gar keinen Shuttle.
Ich persönlich bin für den Shuttle, dann muss ich nicht mit solchen Weicheiern auf dem Fußweg zusammen rumlaufen, die einem die Ohren volljammern. Und natürlich: wir campen mit dem Bus ganz weit hinten. Und das Laufen gehört dazu.
Und übrigens: Auf so Heulsusen, die das Melt wegen der Bussituation nicht mehr besuchen wollen würden, kann doch eigentlich verzichtet werden, oder? (Ich bin ja nicht der Veranstalter, aber da finden sich bestimmt andere Abnehmer für die Karten ...).
So ein Geheule wegen nix ... Ah, ausgekotzt.
- 19.07.2011 | 00:30:26
leeni
- Guys, it is pretty hard core to say that walking the long way is a part of the festival and if it's not okay, then one should skip the festival. As said, some parts of the camping area were very far away from the festival area. There were also disabled people at the festival. For them the 30 min distance would easily become a two hours' walk or more, and it would in addition take all the energy needed for the festival.
Therefore I thank for the shuttle bus service, but unfortunately I have to agree, that something was a little wrong with the arrangements. A bit too chaotic queueing, the shuttle bus should have gone all the way to all areas and maybe there could have been a few more buses. On the other hand, if arranging more buses would be too hard due to costs or security, then the bus service should be just for people for whom taking the walk is too much.
The situation on Sunday night in the rain seemed a bit chaotic. The shuttle buses to Dessau, for instance, should definitely have stopped at different points of the camping area. Also something with the taxi arrangements seemed weird, as there were none of them. After a struggle to get a taxi, the taxi driver told us that the taxis from Gräfenhainichen were not aloud to drive to the area, as the festival had made a contract only with one taxi company (with around 10 cabs or so). If this is correct, I would rethink it - not only to help the festival guests to catch their trains when raining cats and dogs, but also to support the local businesses like taxi companies / drivers in this case.
- 19.07.2011 | 00:38:24
misanthropenhippie
- ich bin dieses jahr nur einmal mit dem bus gefahren - und zwar gestern nacht im regen. und ich hätte es in dem moment auch schöner gefunden, wäre er bis nach vorne gefahren, weil ich zum parkplatz musste. ABER: das einzige, was mich an dem weg wirklich nervt ist (um kommentare abzuwenden: ja, ich hätte auch früher losgehen können, hätte.. hätte.. hätte...), dass ich grundsätzlich die ersten bands, die ich sehen wollte, verpasst habe, weil dann im normalfall noch die schlange beim einlass hinzu kam.
- 19.07.2011 | 13:33:14
Fantango
- Der TE hat schon recht mit dem was er sagt, solange Busse mit 3 "VIPs" vom und zum Gelände fahren, braucht mir hier keiner mehr mit "Melt goes green" ankommen. Das Thema ist für mich durch. Ein Feigenblatt um auf den Öko-Zug aufzuspringen - einfach nur scheinheiliges gelaber, mehr nicht.
Außerdem würde sich hier auch niemand beschweren, wenn im Vorfeld bekannt gewesen wäre, dass die Busse jetzt nur noch den wichtigen Leuten zur Verfügung stehen und die zahlenden Normalos 2/3 der Strecke zu Fuß laufen müssen.
Überhaupt versteh ich nicht ganz, warum einige wenige Leute es mehr wert sind mit dem Bus gefahren zu werden als andere, da fühlt man sich dann doch irgendwie in dunkle zeiten zurück versetzt und zu dem Image, dass sich das Melt! hier gerne selber gibt, passt es auch nicht so wirklich. Unter einer großen Melt!-Familie verstehe ich zumindest was völlig anderes. Das hatte am Sonntag abend auch ein Busfahrer so gesehen und sich dem Druck der Masse im Regen gebeugt und die Nicht-VIP Gäste trotzdem einsteigen lassen. Ich hoffe, dass man ihn jetzt nicht gleich entlassen hat.
Und das der Fußweg - wie hier behauptet - vom Autohaus zum Busbahnhof in 4 Minuten zu schaffen ist, erscheint mir ebenfalls äußerst unglaubwürdig. Wir sind mehrmals mit dem Taxi gefahren und selbst dass hat es gerade so in der zeit geschafft. Und ich bin fest davon überzeugt, dass hier niemand schneller läuft als der Mercedes, der uns gefahren hat. Aber unter Alkohol kommt dem einen oder anderen der Weg vielleicht kürzer vor als er war... ich weiß es nicht, aber meine Armbanduhr ist im Zweifel doch genauer als euer Zeitempfinden.
Und noch was zu den Taxis - es ist erscheint mir etwas seltsam, dass auch hier eine Art Selektion getroffen wurde in Taxifahrer die zum Gelände fahren durften (nach Zahlung einer "Lizenzgebühr") und solchen, die nicht fahren durften - sprich am Autohaus nicht weiter kamen. Die nette Fahrerin hätte uns gerne zum Gelände gefahren, durfte aber halt nicht.
Was wohl so eine Melt!-Lizenz kostet?
Ebenfalls mit Unverständnis musste ich beobachten wie den Leuten am Busbahnhof sowohl Getränke (auch Wasser) als auch ESSEN beim Einsteigen in den Bus abgenommen wurden. Dass es auf dem Gelände nicht erlaubt ist sieht ja jeder ein, aber schon im Bus? Mir sind jedenfalls keine Vorfälle bekannt, die so eine Regelung rechtfertigen. Aber vielleicht ist den Veranstaltern einfach nur wichtig, dass die Leute möglichst hungrig und ausgezehrt vom Fußmarsch am Gelände ankommen und dann erstmal da die Verkaufsbuden aufsuchen, Musik ist ja eh zweitrangig geworden scheint mir....
- 19.07.2011 | 14:28:28
odolmÄn
- Auch von mir ein "SO NICHT" zur Shuttlesituation. Die Busfahrer können vielleicht nicht direkt etwas dafür, schienen sich aber auch von ihrer Order nicht abbringen zu lassen. Also anstatt mal die 30 Leute an der Haltestelle am Autohaus mitzunehmen sind sie lieber leer zum Gelände gefahren, weil wir eben keine VIP-Bändchen hatten. BULLSHIT!
Wenn die Verstalter nicht nur Greenwashing betreiben wollen sondern ein echtes Interesse daran haben die Shuttles einzusetzen anstatt sie nur anzubieten, dann macht es verdammt nochmal auch und fahrt nicht warme Luft spazieren.
Da fällt mir auf: wieso muss es überhaupt einen separaten VIP-Shuttle geben? Können oder wollen oder sollen diese Leute nicht mit dem "normalen" Besucher einen gemeinsamen Bus nutzen? Wo wäre das Problem?
Wie wäre es die unterschiedlichen Busse einfach zu kombinieren: den VIP-Shuttle und den Überlandshuttle (die ohnehin bis zum oder sogar am Autohaus vorbei fahren) könnten doch auch für die Leute des entfernten Campingplatzes genutzt werden! Gerade diese Überlandshuttles (nach Dessau/Gräfenhainichen etc.) waren doch nie voll und hätten locker mal gehabt um paar Leute einzusammeln. Es stört mich dann auch nicht wenn ich (weil diese Busse eben seltener fahren) auf die Abfahrtszeit achten muss. Und steht halt mal keiner am Autohaus fahren sie einfach durch. Oder ist der Bus schon voll wird auch net gehalten. Dann könnte man den VIP-Shuttle nehmen, der idealerweise zeitmäßig zwischen den Überlandlinien liegt. Aber die Leute vom Campingplatz vorn an der Straße überhaupt nicht mit Bussen zu versorgen ist eindeutig Diskriminierung. Eine Erklärung gibt es dafür sicher nicht. Oder hab ich was Wichtiges übersehen?!
Also: nochmal nachdenken was da gelaufen ist. Der Dauershuttle vom mittleren Camping kann ja so bleiben wie er ist, die Leute an der Straße dürfen aber nicht vergessen werden. Und es geht hier nicht um Pussy oder nicht, sondern darum dass was angeboten aber nicht eingehalten wird.
- 19.07.2011 | 14:39:37
Ralf2001
- Ich bin gross, hab lange Beine und hab auf dem Weg vom Busbahnhof nach vorne so jeden überholt, aber unter 10 Minuten hab selbst ich das nicht geschafft und "normale" Menschen brauchen wohl eher Richtung 15-20 Minuten.
Nachdem ich am ersten Tag deswegen ziemlich sauer war, hab ich mich danach damit arrangiert. Allerdings auch noch den zweiten Teil zum Gelände zu laufen vor allem am frühen Morgen wenn Beine und Füsse eh schmerzen, das wäre für mich das Ende vom MELT!
Ich kann auch nicht verstehen, dass das so ein logistisches Problem sein soll. Es fuhren vom Busbahnhof zum Gelände insgesamt 3 Busse (ein langer und zwei kurze). Für einen Shuttleservice nach vorne hätte wahrscheinlich sogar ein einziger langer Bus gereicht und (fast) alle wären zufrieden gewesen. Letztes Jahr ging`s doch auch!?
Außerdem verstehe ich nicht warum auch am Samstag und Sonntag ständig Shuttlebusse zu den Bahnhöfen nach Dessau etc. gefahren sind? Diese Busse waren am Samstag und Sonntag fast immer leer (Sinn machen die am Freitag und Montag vormittag), die wären besser als Shuttle vorne eingesetzt gewesen.
Ich bin überzeugt, dass man das ohne Mehrkosten und ohne zus. Umweltbelastung hätte besser regeln können.
Aber neues Jahr, neues Glück! ;)
- 19.07.2011 | 14:51:18
Crayfish
- Ich sehe es auch so: Shuttle entweder ganz oder gar nicht. Das heißt: Auch für den unteren Campingplatz bzw. gerade für den. Das war die Jahre zuvor wirklich besser gelöst!
So kam man sich wirklich vor, wie ein Besucher 2. Klasse. So befand sich bei uns unten auch kein Supermarkt oder dergleichen wie noch 2009.
- 19.07.2011 | 19:28:57
vinz
- Man merkt, ihr habt alle nie auf dem Dorf gewohnt! Da gehört zum Ausgehen der 45-minütige Heimweg zu Fuß vom Bahnhof ins nächste beschissene Kleinstörtchen dazu.
- 19.07.2011 | 22:17:47
follow
- Was mich an der Sache am Meisten stört ist die nicht vorhandene Informationspolitik. Sonntag beim Pisswetter sollte einmal der Shuttle-Bus genutzt werden. Nachfrage beim Security, ja, hinten beim Autohaus. Pustekuchen. VIP-Bus kommt, kein Mensch drin, aber ungefähr 20 wartende Menschen an der Haltestelle. Wurde das irgendwo publik gemacht, dass die Leute vom Zeltplatz an der Straße erstmal nach vorne müssen, um dort einsteigen zu können? Wenn nicht: Info im Vorfeld wäre nett gewesen, dann hätte man auch die 30 bis 40min Laufzeit eingeplant und nicht deswegen Bands verpasst.
- 19.07.2011 | 23:21:41
dipol
- Sowohl in dem Infoheft, was man beim Bändchentausch bekommen hat, als auch an dem Infoturm auf dem Zeltgelände an der Straße war es klar ausgewiesen, daß es nur noch zwei Haltestellen gibt. Es wurde die Änderung zwar nicht explizit erwähnt, was sicherlich ein netter Zug der Festivalleitung gewesen wäre, aber es gab von dieser Stelle keine Fehlinformation.
Unpraktisch war eher, daß einige Ordner den Besuchern etwas anders erzählt haben und so der Eindruck entstanden ist, man hätte das Einzeichnen der Haltestelle schlicht vergessen.
- 20.07.2011 | 00:04:38
follow
- Ok, alles klar. Dann isses halt einfach für mich blöd gelaufen, weil kein Infoheft mehr vorhanden war und der Turm nicht beachtet wurde, da man ja die Info von den Ordnern hatte. Gut, gibt Schlimmeres :)
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